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Neuschreiben von CKEditor‑4‑Plugins für CKEditor 5

01/05/2026, by Ivan

Bei DrupalBook unterstützen wir Drupal‑Plattformen, bei denen die redaktionelle Arbeitsweise geschäftskritisch ist und nicht lediglich eine technische Randnotiz darstellt. Als Drupal von CKEditor 4 auf CKEditor 5 umgestellt wurde, entstand zwar eine moderne Grundlage für das Editieren, gleichzeitig jedoch auch eine erhebliche Lücke für Organisationen, die auf bewährte CKEditor‑4‑Plugins angewiesen waren. Dieser Artikel beschreibt, wie wir diese Lücke durch die Migration essenzieller Funktionen geschlossen haben – mit dem Ziel, Kontinuität für Redaktionsteams zu gewährleisten und unseren Kunden gleichzeitig den Wechsel zu modernen Drupal‑Versionen zu ermöglichen.

Fehlende CKEditor‑5‑Plugins

Der Wechsel von CKEditor 4 zu CKEditor 5 war kein klassisches Upgrade, sondern ein vollständiger Austausch der Editor‑Architektur. Aus Management‑Sicht bedeutete dies, dass viele vertraute Plugins plötzlich nicht mehr verfügbar waren – darunter Werkzeuge, die Redakteurinnen und Redakteure über Jahre hinweg täglich genutzt hatten. In mehreren Kundenprojekten waren diese Plugins tief in Content‑Workflows, Schulungsunterlagen und Qualitätsstandards verankert. Ihre Entfernung hätte die Produktionsgeschwindigkeit verlangsamt, die Fehlerquote erhöht und das Vertrauen der Redaktion in die Plattform deutlich geschwächt.

Für Entscheidungsträger stellte sich die Herausforderung daher strategisch und nicht primär technisch. Ein Verbleib bei CKEditor 4 hätte Drupal‑Updates blockiert und langfristige Sicherheits‑ sowie Wartungsrisiken erhöht, während ein Upgrade ohne zentrale Plugins unmittelbare Störungen der Geschäftsprozesse verursacht hätte. Auf ein späteres Aufholen des Ökosystems zu warten, war aufgrund von Projektlaufzeiten und Compliance‑Vorgaben keine realistische Option. Es blieb somit nur ein gangbarer Weg: die gezielte Migration kritischer CKEditor‑4‑Plugins nach CKEditor 5 – mit Fokus auf die Wahrung der Nutzererfahrung statt auf eine exakte Nachbildung des alten technischen Verhaltens.

Migration des CKEditor‑4‑Plugins „Keep Text Selection“

Eines der ersten Probleme, die Redakteure nach der Umstellung auf CKEditor 5 meldeten, war ein gefühlter Verlust an Kontrolle bei alltäglichen Bearbeitungsvorgängen. Aktionen wie das Hinzufügen von Links oder das Einfügen von Medien wurden nicht mehr zuverlässig auf den beabsichtigten Text angewendet, wodurch sich lang etablierte Arbeitsgewohnheiten auflösten. Obwohl diese Verhaltensänderung auf interne Verbesserungen von CKEditor 5 zurückzuführen war, zeigte sich ihr Einfluss auf die Produktivität sofort und deutlich – insbesondere bei professionellen Redaktionsteams mit hohem Durchsatz.

Aus geschäftlicher Sicht handelte es sich dabei nicht um ein geringfügiges Usability‑Problem, sondern um eine echte Workflow‑Regression. Redakteure mussten Aktionen wiederholen, Fehler manuell korrigieren und langsamer arbeiten, um Ergebnisse zu überprüfen. Ziel der Migration der Funktion „Keep Text Selection“ war es, Vertrauen und Vorhersehbarkeit wiederherzustellen, ohne die Arbeitsweise der Redaktion zu verändern. Indem wir sicherstellen, dass die Benutzerintention stets respektiert wird, konnten wir Reibungsverluste in der täglichen Content‑Erstellung beseitigen und das gewohnte Effizienzniveau erhalten.

Migration von IMCE mit Bildern, Lightbox, Tooltips und Video

Die wirkungsvollste Migration betraf IMCE, das in unseren Kundenprojekten als vollständig integrierte Medienverwaltungs­lösung direkt im Editor eingesetzt wurde. Redakteure nutzten IMCE nicht nur zum Hochladen von Bildern, sondern auch zur Verwaltung wiederverwendbarer Assets, zum Einbinden von Videos, zur Aktivierung von Lightbox‑Funktionen und zur Anreicherung von Inhalten mit Tooltips. Diese Features waren zentral für die Content‑Qualität und die Nutzerbindung – insbesondere auf komplexen Publishing‑Plattformen.

Die strengere Inhaltsstruktur von CKEditor 5 machte eine vollständige Neugestaltung dieser Funktionalität erforderlich. Die geschäftliche Anforderung war jedoch eindeutig: kein Funktionsverlust und keine Unterbrechung redaktioneller Workflows. Wir haben die IMCE‑Integration neu implementiert und vollständig an die modernen Standards von Drupal und CKEditor 5 angepasst. Redakteure behalten damit die Fähigkeit, visuell hochwertige und interaktive Inhalte zu erstellen, während Organisationen von einer saubereren, stabileren Grundlage profitieren, die langfristige Skalierbarkeit, Governance und zukünftige Erweiterungen unterstützt.

Die Migration von CKEditor 4 zu CKEditor 5 ist letztlich eine Frage der Geschäftskontinuität und nicht nur ein technisches Upgrade. Fehlende Plugins können Produktivität, Qualität und Vertrauen schleichend untergraben, wenn sie nicht gezielt adressiert werden. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Neuentwicklung kritischer Plugins häufig der effektivste Weg ist, bestehende Workflows zu schützen und gleichzeitig moderne Plattformanforderungen zu erfüllen.
Bei DrupalBook verstehen wir solche Migrationen als strategische Investitionen in redaktionelle Effizienz und die langfristige Stabilität der Plattform – damit Teams reibungslos weiterarbeiten können, während sich ihre digitale Infrastruktur weiterentwickelt.

Technische und architektonische Anfragen
Ivan Abramenko, Principal Drupal Architect
ivan.abramenko@drupalbook.orgivan.abramenko@drupalbook.org
Projektanfragen
projects@drupalbook.org